Institut für Strukturwandel und Biodiversität in der Bergbaufolgelandschaft

2038 - das ist das Jahr des Kohleausstiegs in Deutschland. Dieser - für viele zu späte - Ausstieg wird in den Kohlerevieren einiges verändern. Arbeitsplätze werden wegfallen. Zum anderen wird sich die Natur die Abraumflächen wieder aneignen. Ein Institut an der Uni Halle hat es sich zur Aufgabe gemacht, diese Prozesse zu begleiten und zu erforschen. Es trägt den Namen "Institut für Strukturwandel und Biodiversität in der Bergbaufolgelandschaft". Auf Empfehlung der Kohlekommission wurde dieses Institut vor Kurzem an der Uni Halle gegründet. Es ist interdisziplinär angelegt. Das zeigt sich schon an unseren beiden InterviewpartnerInnen, mit denen Luca aus der Tagesaktuellen Redaktion über das Institut und den Strukturwandel sprach. Humangeograph Prof. Dr. Jonathan Everts, sowie die Ethnologin Prof. Dr. Asta Vonderau von der Uni Halle gaben uns einen Einblick zum neu entstehenden Institut. Beide leiten das Institut gemeinsam mit dem Wirtschaftsjuristen Jun.-Prof. Dr. Azar Aliyev. Zuerst wollten wir von Herr Everts wissen, Was der Ausstieg aus der Kohleförderung und der Verzicht auf fossile Rohstoffe als Energiequelle bedeuten wird und was auf die Gesellschaft zukommt?